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Migräne: die Krankheit bestimmt den Alltag

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Kreis Steinfurt/ Greven „Es ist, als ob an den Schläfen ein Schraubstock angesetzt und immer fester zugezogen wird“, schildert eine Migränepatientin ihre Attacken. Dazu kommen die Begleitsymptome: „Ich reagiere empfindlich auf Licht und habe mit starker Übelkeit zu kämpfen“, erzählt die Betroffene. Mehrmals im Monat hat sie mit Migräneanfällen zu kämpfen. „Tabletten dämpfen meistens die Schmerzen, so dass ich wenigstens zur Arbeit gehen kann. Aber dabei fühle ich mich so zerschlagen, dass ich mich durch den Tag nur hindurchquäle“, schildert sie.

So wie ihr geht es vielen Migränepatient*innen: Die wiederkehrenden Attacken mindern oft entscheidend die Lebensqualität, neben den körperlichen Auswirkungen müssen die Betroffenen mit Einschränkungen im Berufs- und Familienleben sowie den psychischen Folgen der wiederkehrenden Beschwerden umgehen. Die körperlichen Ursachen der Krankheit sind bis heute nicht richtig geklärt. In der Therapie kommen neben medikamentöser Behandlung auch psychologische und Entspannungsverfahren zum Einsatz, welche die Eigeninitiative der Patient*innen voraussetzen.

Damit Migräne-Erkrankte sich über Erfahrungen und Behandlungsmöglichkeiten austauschen können, über Herausforderungen im Alltag und im sozialen Umfeld sprechen können, soll eine Selbsthilfegruppe zum Thema „Migräne“ ins Leben gerufen werden. Die Gruppe wird sich aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie zunächst digital treffen, auf lange Sicht sind dann Präsenztreffen in Greven geplant. Betroffene, die sich an einem solchen Austausch beteiligen möchten, können sich an das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt wenden, das die Gründung dieser Selbsthilfegruppe unterstützt: Tel.: (0 25 72) 9 60 16 84 oder an die Initiatorin der Gruppe unter E-Mail: shg-emsland-sued@posteo.de

27.01.2022

 



 
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