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Kreuzbund Ochtrup & Corona

„Ist das schön Dich heute zu sehen..“ Für Lisa Eiling-Wilke vom Kreuzbund Ochtrup steht die Begegnung zwischen Menschen im Mittelpunkt der Selbsthilfe, wie sie in ihrem berührenden Text schreibt. Danke, dass wir den Beitrag teilen dürfen!

Fünf strahlende Augenpaare abends vor dem Johannes-Haus in Langenhorst. „Mund-Nase-Bedeckung“ oder in Kurzform „Schnutenpulli“, „Schnüss-Tüte“ oder einfach „Mundschutz“ genannt, darunter. Zwar nur fünf statt zwölf, aber immerhin ein Anfang nach vielen Wochen ohne wöchentliches Treffen. Endlich wieder das erste Gruppentreffen. Endlich wieder in die Augen schauen können. Endlich wieder direkt miteinander reden können. Die Freude darüber ist allen spürbar anzusehen. Am 12. März 2020 musste der Kreuzbund Ochtrup, wie viele andere Gruppen und Vereine auch, seine wöchentlichen Treffen einstellen. Ohne Vorwarnung, plötzlich und aus heiterem Himmel kam das Aus. Die Kernaufgabe, das Herzstück, ja, die Grundlage der Kreuzbund-Arbeit musste schlagartig aufgegeben werden. Corona!

Wöchentliche Begegnungen - Beziehungen zu sich selbst und Anderen aufbauen – Austausch - vertrauensvolle Gespräche - tröstende Worte. Alles, was Kreuzbundgruppen lebendig sein lässt, alles was den Weggefährten und - gefährtinnen bei der Bewältigung des Alltags hilfreich ist, alles weg. Nichts ging mehr. Die Hoffnung, nach einer Zwangspause von vier, fünf Wochen sei alles wieder so wie vorher, entpuppte sich doch schnell als Trugschluss.

In unbekanntem „Neuland“ wähnten sich die Leitungen der vier Ochtruper Gruppen. „Kreativ sein“, „Neues braucht Neues“, war man sich aber schnell einig. Als Erstes half telefonischer Kontakt, um einer möglichen Vereinsamung allein lebender Weggefährten vorzubeugen und auch um vertraute Stimmen zu hören. „Whatsapp“, „Chatten“ und auch „Zoomen“ wurden robiert, doch das gute alte Telefon blieb Favorit bei allen Beteiligten.

„Ist das schön, dich zu hören...“ geht vielleicht als der am häufigsten gesagte Satz in die Ochtruper Kreuzbund-Geschichte ein. Als dann Treffen unter „Corona-Bedingungen“ wieder möglich waren, standen zwei der vier Gruppen vor dem nächsten Problem: Die bisher genutzten Räume im Caritas-Haus an der Parkstraße waren eindeutig zu klein für Gruppentreffen. Dank der Unterstützung durch die Pfarrei St. Lambertus fanden diese zwei Gruppen eine neue Heimat im Johannes-Haus in Langenhorst.

Heute kann der Kreuzbund Ochtrup stolz von sich sagen, dass nach einer, für alle Beteiligten, anstrengenden Zeit, in den vier Gruppen die alte Lebendigkeit zurück ist, aber persönliches Miteinander jetzt eine viel höhere Wertschätzung erfährt, als noch vor dem 12. März 2020.
...... und immer noch: „Ist das schön, dich heute zu sehen.....“

Näheres zum Kreuzbund Ochtrup unter www. kreuzbund-ochtrup.de Interessierte bitte unbedingt vor der ersten Teilnahme telefonisch oder per Mail Kontakt mit den einzelnen Gruppenleitungen aufnehmen oder 02553-4302
zuerst im Weihnachtspfarrbrief St. Lambertus Ochtrup veröffentlicht
03.12.2020

 



 
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