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Gruppengründung zum Thema Hochsensibilität

Katrin (Name geändert) hatte schon als Kind das Gefühl, dass sie an manchen Stellen anders ist als andere Kinder. Schnell wurde es ihr zu laut und zu viel. Auch als Erwachsene gab es immer wieder Situationen, die sie an ihre Grenzen gebracht haben. Auf der einen Seite ist sie besonders „feinfühlig“ – wenn sie in einen Raum kommt, spürt sie sofort, wie die Stimmung ist. Auf der anderen Seite ist sie aber auch dünnhäutig und es fällt ihr manchmal schwer, sich abzugrenzen und zu schützen. Sie hat eine feine Antenne für Menschen und macht sich auch im Nachklang noch lange Gedanken um andere. Als sie vor einiger Zeit im Internet einen Artikel über hochsensible Menschen gelesen hat, hat sie sich wiedererkannt. hat. 15-20 % sind davon betroffen – also gar nicht so wenige – manche so wie Katrin in Bezug auf das Gehör und visuelle Reize, andere in Bezug auf andere Sinne wie taktile Wahrnehmung oder auch auf Gerüche. Der 26jährigen ist wichtig, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist – sie würde es eher als Charaktereigenschaft bezeichnen. Auch diese haben zwei Seiten –man kann auch schauen, was man ihnen an Positivem abgewinnen kann.
Katrin möchte mit Unterstützung des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt in Rheine eine Selbsthilfegruppe gründen. Sie würde gerne wissen, was andere Betroffene für Erfahrungen machen – welche Hilfsstrategien haben sie entwickelt? Ziel dieser Gruppe ist es, Kontakte zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen und von anderen zu lernen.

Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt unterstützt diese Gruppengründung und ist für Rückfragen und Anmeldungen unter der Rufnummer 0 25 72 - 960 16 84 erreichbar.

28.11.19

 



 
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