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Mit dem fetalen Alkoholsyndrom leben – Gesprächsgruppe für Angehörige geplant

Kreis Steinfurt/Greven.
Kinder und Jugendliche mit fetalen Alkoholsyndrom(FAS) werden von ihrer Umwelt häufig als unerzogen, demotiviert, aggressiv und uneinsichtig wahrgenommen. Diese Reaktionen der Kinder und Jugendlichen sind meist das Resultat auf die Anforderungen im Alltag, denen sie nicht gewachsen sind. Kinder und Jugendliche mit FAS leiden darunter, da sie merken, dass sie anders sind, ihnen wenig gelingt.

Silvia und Bernd (Namen geändert), haben sich dafür entschieden, ein Pflegekind aufzunehmen. Sie haben sich eine größere Familie gewünscht und dachten, dass sie ihr ganz normales Leben weiter leben können. Als Sven zu ihnen kam, war schnell klar, dass die neue Situation eine große Herausforderung sein würde. Sven brauchte von Anfang an viel Aufmerksamkeit und zeigte unkontrolliert aggressives Verhalten. Es dauerte Jahre bis die Diagnose FAS feststand. Aber auch wenn nicht alles rund läuft, besteht doch eine enge Verbindung zu Sven und die Eltern wünschen sich mehr Verständnis von der Umwelt wie der Schule und der Nachbarschaft. Sie möchten andere Eltern dabei unterstützen, die möglichen Leidenswege zu verkürzen und auch bei den Fachleuten die notwendigen Hilfen einzufordern.

In einer Gesprächsgruppe mit anderen Eltern könnten sie sich vorstellen, dass man sich weniger alleine fühlt, die Erfahrungen weitergeben und voneinander profitieren kann.

Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt unterstützt die Gründung dieser Gruppe und steht für Rückfragen und Anmeldungen unter Tel. (0 25 72) 9 60 16 84 oder per Mail netzwerk-steinfurt@paritaet-nrw.org zur Verfügung. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

13.09.2018

 



 
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