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Neue Selbsthilfegruppe für Trauma bzw. PTBS in Emsdetten

Emsdetten. Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) fühlen sich oft erschöpft, hilflos, verzweifelt, hoffnungslos, haben Ängste oder auch Depressionen. Ausgelöst durch Schicksalsschläge oder Gewalterfahrungen fangen diese Menschen in Alltagssituationen plötzlich an zu schwitzen, zu zittern, sie bekommen Herzrasen, fühlen sich schwindelig oder haben nachts Alpträume. Da Außenstehende nur schwer nachvollziehen können, wie sich das anfühlt, ziehen sich Betroffene oft zurück, fühlen sich alleine, nicht verstanden und werden einsam.

Wenn Gleichbetroffene sich in einer Selbsthilfegruppe treffen, können alle gemeinsam die Erfahrung machen, dass es gut tut, sich auszutauschen. Die Gemeinsamkeiten schaffen Raum, Zeit, Sicherheit und gegenseitiges Verständnis. So können wieder Hoffnung, Lebensfreude und Wachstum entstehen. In der neuen Gruppe kann es neben Erfahrungsaustausch und gegenseitiger Unterstützung auch um gemeinsame Unternehmungen oder kreative Ansätze wie Schreiben, Malen oder Singen gehen. Vieles ist hier möglich und kann gemeinsam entwickelt werden.

Selbsthilfe kann einiges leisten und das Gefühl geben, dass man mit seinem Thema nicht alleine ist. Selbsthilfe hat aber auch Grenzen und kann Therapien nicht ersetzen – eingeladen sind deshalb Betroffene, die in der Lage sind, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt unterstützt diese Selbsthilfegruppe in Emsdetten und steht für Rückfragen und Anmeldungen unter Tel. (0 25 72) 9 60 16 84 zur Verfügung.

 



 
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