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Aktuelles

  • Neue Selbsthilfegruppe für Borderline Erkrankte
    29.7.2019 Rheine. Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine ständige Gratwanderung entlang von Grenzen, die sich immer wieder verschieben. Durch die emotionale Instabilität kommt es zu starken Stimmungsschwankungen, wobei bestimmte Gefühle nicht mehr richtig zugeordnet werden können.
  • Selbsthilfe für Angehörige von Krebserkrankten
    Rheine. Krebs in der Familie: Wenn in einer Familie die Diagnose „Krebs“ gestellt wird, bringt das für alle Beteiligten tiefgreifende Veränderungen mit sich. Ob Patient oder Familienmitglied – mit der Diagnose und der Angst vor der Zukunft haben alle zu kämpfen, jeder auf seine Weise. Das macht das Reden über Krebs nicht einfach. Die meisten (Ehe-)Partner, Angehörigen und Freunde von Krebspatienten wollen helfen. Doch wie genau, das ist weniger klar: Soll man offen über alles sprechen? Oder ist es besser, Patienten mit manchen Themen zu verschonen und sie möglichst von allen Aufgaben zu entlasten? Muss man immer stark bleiben?
  • Neue Selbsthilfegruppe für Frauen
    Greven. In Greven soll demnächst eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen in den Wechseljahren entstehen. Frauen, die ca. 45-55 Jahre alt sind und sich über die Herausforderungen und Veränderungen in dieser Lebensphase austauschen möchten oder einfach neue Kontakte knüpfen wollen, sind herzlich zur Gruppengründung eingeladen. Bei den Gruppentreffen, die zunächst monatlich geplant sind, ist an eine Mischung aus Gesprächskreis und gemeinsamen Aktivitäten gedacht.
  • Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Zwängen
    Kreis Steinfurt/Rheine. Andrea (Name geändert) lebt seit ihrer Jugend mit Zwängen. Es gab eine Zeit, da war ihre Haut vom ständigen Händewaschen so kaputt, dass ihr klar wurde, dass sich was ändern muss. Zuhause war sie fast ununterbrochen damit beschäftigt, den Kühlschrank, die Fenster oder den Boden zu putzen. Eine stationäre Behandlung in einer Klinik half ihr damals, die Zwänge besser in den Griff zu bekommen. Nach einer Schwangerschaft vor ein paar Jahren wurden die Zwänge aber wieder stärker und Andrea fühlt sich am Ende des Tages oft wie nach einem langen Arbeitstag.
  • Gemeinsam auf dem Weg
    Bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe
    EMSDETTEN/KREIS STEINFURT. „Wir hilft.“ Unter dem Titel steht eine bundesweite Aktionswoche des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zum Thema Selbsthilfe. Die erste ihrer Art. Sie findet vom 18. bis zum 26. Mai statt – auch im Kreis Steinfurt. Die Ziele: Aufmerksam machen auf Selbsthilfe als aktuelle Unterstützungsform bei gesundheitlichen Problemen und anderen schwierigen Lebenssituationen, noch mehr betroffene Menschen erreichen, die Öffentlichkeit sensibilisieren. „Natürlich beteiligen wir uns an der Aktionswoche, gemeinsam mit unseren Gruppen im Kreis“, erklärt Julia Gakstatter vom Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt, in Trägerschaft des Paritätischen Landesverbands, mit Sitz in Emsdetten. Für sie ist das Besondere an der Arbeit in der Selbsthilfe: „Die Vielfältigkeit und der Abwechslungsreichtum. Viele verschiedene Themen, viele unterschiedliche Menschen, Betroffene, Angehörige, Fachleute.“ Es werde nie langweilig. Und so ist auch das Programm der Aktionswoche vielfältig. Neben einem Impulsvortrag der Referentin Sandra Knicker, PIZ Bielefeld, zum Thema „Dr. Google – die Informationsflut sinnvoll filtern“, gibt es offene Treffen und Informationsveranstaltungen etlicher Gruppen von A wie „Asthma“ bis Z wie „Zufrieden abstinent“, sowie einen Workshop zur „Kreativen Kraft des Wortes“.
  • Gründung einer Gruppe für Menschen mit einem Hirnaneurysma
    Kreis Steinfurt/Ibbenbüren. Als Katharina nach einem verlängerten Wochenende nicht zur Arbeit erschien, wunderten sich ihre Kolleginnen und riefen bei ihr an. Katharina schien am Telefon durch den Wind, so dass eine Kollegin sich auf den Weg zu ihr machte. Es war klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Katharina selbst hat an dieses Wochenende vor zwei Jahren keine Erinnerungen mehr. Sie kam ins Krankenhaus, hatte eine große OP und lag längere Zeit im Koma. Sie war gerade 49 Jahre alt, als vor zwei Jahren ein Hirnaneurysma entdeckt wurde und sie als Folge daraus drei Schlaganfälle hatte.
  • Neue Selbsthilfegruppe bei Eltern-Kind-Entfremdung
    Kreis Steinfurt. Unter einer Eltern-Kind-Entfremdung versteht man die Vereinnahmung des Kindes durch den betreuenden Elternteil. In Deutschland sind jedes Jahr rund 200.000 Kinder von Scheidung und Trennung der Eltern betroffen. Dadurch verlieren viele von ihnen den Kontakt zu einem Elternteil. Kinder werden in konflikthaften Trennungs- und Scheidungssituationen in nicht wenigen Fällen von dem verletzten Elternteil als Machtinstrument missbraucht, indem sie manipuliert und gezielt entfremdet werden.
  • Selbsthilfe bei seltener Muskelerkrankung
    Die Spinobulbäre Muskelerkrankung Typ Kennedy gehört zu den seltenen Erkrankungen, die erblich bedingt sind. Sie ist mit Muskelschwund im Erwachsenenalter verbunden und betrifft ausschließlich Männer. Im Kreis Steinfurt möchte ein betroffener Mann gerne eine Selbsthilfegruppe zu diesem Thema gründen. Er wünscht sich einen Erfahrungsaustausch mit anderen im Umgang mit der Erkrankung.
  • Tremorerkrankungen – Gesprächsgruppe geplant
    Kreis Steinfurt/Lengerich. Sabine hat seit sie erkrankt ist bereits einen langen Weg mit einigen Umwegen hinter sich. Vor ungefähr 6 Jahren hat sie die Diagnose Parkinson bekommen, die von drei unterschiedlichen Ärzten bestätigt wurde. Vielleicht lag das nahe, weil sie immer wieder in den Beinen unkontrolliert angefangen hat zu zittern. Sabine hatte aber von Anfang an Zweifel an dieser Diagnose und hat sich auf eine Odyssee begeben, auf der sich dann am Ende herausgestellt hat, dass sie kein Parkinson, sondern drei unterschiedliche und eher wenig erforschte Tremorerkrankungen hat.
  • Jahresbericht 2018 online
    Der neue Jahresbericht des Netzwerks Selbsthilfe und Ehrenamt ist erschienen und steht hier zum Download bereit.Sie finden darin Informationen zu den zahlreichen Aktivitäten des Netzwerks, zur Statistik der Anfragen und zu Neugründungen von Gruppen im Kreis Steinfurt.Viel Spaß beim Lesen!
    Jahresbericht 2018.pdf
  • Neue Gruppe zum Thema Sucht für Menschen U35 in Lengerich
    Lengerich. Menschen zwischen 20 und 35 Jahren, die abstinent sind oder werden möchten oder ihren Umgang mit Suchtmitteln verändern möchten, sind herzlich eingeladen, sich an der neuen Gruppe zu beteiligen. Sich mit Menschen in einer ähnlichen Lebensphase auszutauschen kann sehr entlastend sein. Alkohol, Cannabis, Amphetamine oder andere (illegale) Suchtmittel – es gibt viele Facetten von Sucht und Themen, die tendenziell eher jüngere Menschen betreffen. Jede/r kann seine Ideen einbringen und alle sind gemeinsam dafür verantwortlich, die Gruppentreffen sinnvoll zu füllen. Ziel ist, dass man offen miteinander reden und voneinander lernen kann.
  • 20 Jahre Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung
    Hören ermöglicht uns zu kommunizieren, Geräusche und Musik wahrzunehmen, uns im Raum zu orientieren. Verschiedene Ursachen können die Leistungsfähigkeit des Gehörs jedoch beeinträchtigen. Die Selbsthilfegruppe „Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung“ bietet Betroffenen nun schon seit 20 Jahren Hilfe an. Ich habe mit Helmut Schlieckmann, dem Gründer der Gruppe, und zwei Mitgliedern, Martha Berning und Gisela Schulte, gesprochen.
  • Selbsthilfe für Angehörige von Demenzerkrankten
    Demenzerkrankungen nehmen mit dem Älterwerden unserer Gesellschaft zu. Doch nicht nur die Betroffenen sondern auch die Angehörigen benötigen Unterstützung im Alltag und im Umgang mit den erkrankten Menschen. Nach einer Informationsveranstaltung zum Thema Demenz und Selbsthilfe im September möchten vier betroffene Angehörige eine eigene Gesprächsgruppe zu dem Thema gründen. In einer Selbsthilfegruppe kann aus der gemeinsamen Betroffenheit Solidarität, Verständnis und gegenseitige Hilfe entstehen.
  • Glücksspirale fördert Schalldämmung beim Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt
    Dank der Unterstützung der Glücksspirale konnte das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt die Beratungsräume in der Rathauspassage schalldämmen. Besonders in telefonischen und persönlichen Beratungssituationen fiel der Hall unangenehm aus. Die Akustik hat sich durch den Einbau von schalldämpfenden Deckenplatten erheblich verbessert, freuen sich die Mitarbeiterinnen Julia Gakstatter und Ute Silwedel.
  • Mit dem fetalen Alkoholsyndrom leben – Gesprächsgruppe für Angehörige geplant
    Kreis Steinfurt/Greven. Kinder und Jugendliche mit fetalen Alkoholsyndrom(FAS) werden von ihrer Umwelt häufig als unerzogen, demotiviert, aggressiv und uneinsichtig wahrgenommen. Diese Reaktionen der Kinder und Jugendlichen sind meist das Resultat auf die Anforderungen im Alltag, denen sie nicht gewachsen sind. Kinder und Jugendliche mit FAS leiden darunter, da sie merken, dass sie anders sind, ihnen wenig gelingt.
  • Infoabend zum Thema Aphasie und Schlaganfall in Rheine
    Stellen Sie sich vor, die Wörter in Ihrem Kopf sind in einer großen Schublade fein säuberlich geordnet: alphabetisch und auch in Sinnzusammenhängen. In einer 2. Schublade liegen die Grammatikregeln und die Zahlen, ebenso übersichtlich geordnet. Ein Schlaganfall, eine Hirnblutung, ein Hirntumor oder eine schwere Kopfverletzung gleicht einem Überfall auf das Sprachzentrum: Die Schubladen werden herausgerissen und der Inhalt auf dem Boden zerstreut. Einiges ist kaputt gegangen, vieles noch da, aber nichts auf Anhieb zu finden. Selbsthilfegruppen sind in dieser schwierigen Lebenssituation eine große Hilfe und Unterstützung.
  • Trennungsgruppe in Rheine– Gründung einer Selbsthilfegruppe geplant
    Kreis Steinfurt/Rheine. Steffis Partner teilte ihr nach 20 Jahren gemeinsamen Familienlebens mit, dass er homosexuell sei und sich von ihr trennen möchte. Vor vollendete Tatsachen gestellt, stand sie auf einmal alleine da und fühlte sich hilflos. Die Trauer um den Partner und die verlorene Liebe scheinen übermächtig. Die Vorstellungen und Wünsche der gemeinsamen Zukunft haben sich in Luft aufgelöst. Sie muss sich komplett umstellen und ihr Leben jetzt neu organisieren. Im Berufs- und Alltagstrubel mit den beiden Kindern gibt es viel Ablenkung, aber Abende und Wochenenden können lang und einsam sein.
  • Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Depressionen in Saerbeck
    Saerbeck. Anja hat gerade den zweiten Klinikaufenthalt wegen ihrer Depressionen hinter sich. Sie spricht sehr offen über ihre Erkrankung. Sie weiß, dass es vielen Menschen schwerfällt, so offen mit ihrer Depression umzugehen. Jede/r muss letztendlich für sich selbst herausfinden, welcher Weg der passende ist. Anja selbst ist um die 40 und würde sich freuen, andere Menschen zu finden, die in einer ähnlichen Lebensphase sind wie sie. Bei denen es unter anderem darum geht, trotz der Erkrankung wieder einen Einstieg ins Berufsleben zu finden und sich ein gutes Netzwerk aufzubauen.
  • Interview zu 20 Jahren "Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung"
    Hören ermöglicht uns zu kommunizieren, Geräusche und Musik wahrzunehmen, uns im Raum zu orientieren. Verschiedene Ursachen können die Leistungsfähigkeit des Gehörs jedoch beeinträchtigen. Die Selbsthilfegruppe „Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung“ bietet Betroffenen nun schon seit 20 Jahren Hilfe an.Lena Wessel hat mit Helmut Schlieckmann, dem Gründer der Gruppe, und zwei Mitgliedern, Martha Berning und Gisela Schulte, gesprochen.
  • Selbsthilfe und Demenz
    Infoveranstaltung am 13.September
    Diese Kooperationsveranstaltung ist ein offenes Angebot für Interessierte und als Angehörige betroffene Menschen zum Thema Demenz und Selbsthilfe. Der Beginn ist 16.00 Uhr in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationsflyer
  • 20jähriges Jubiläum
    Wir gratulieren der Selbsthilfegruppe „Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung“ herzlich zum 20jährigen Jubiläum! Hörschädigungen können jeden treffen – ob im Alter, durch einen Unfall oder eine Erkrankung. Helmut Schlieckmann, Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe „Hörgeschädigte in Emsdetten und Umgebung“ hat sich mit RADIO RST-Moderator Carsten Uhl unterhalten. Es geht unter anderem um Themen rund um Hörschädigungen, Gruppengründungen und alltägliche Hindernisse von Betroffenen. Ein spannender Podcast.
    Reinhören lohnt sich!
  • Selbsthilfe bei Parkinson
    Die Krankheit Morbus Parkinson bringt viele Veränderungen mit sich und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Beruf, Familie, Freizeit, Partnerschaft, Freunde – vieles ist nicht mehr so, wie es vor der Erkrankung war. Das Bedürfnis nach Austausch und Gesellschaft ist – wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung – wohl bei jedem vorhanden. Leider macht die Parkinson-Krankheit soziale Kontakte nicht unbedingt einfacher. Umso wichtiger ist es, gezielt gegen Einsamkeit anzugehen und Isolation vorzubeugen.
  • Wenn schlank krank macht - Selbsthilfe bei Magersucht
    Marie ist 14 Jahre als sie das erste Mal in eine Klinik kommt und sich mit ihrer Erkrankung- der Magersucht - auseinandersetzen muss. Die Krankheit hat ihr Leben verändert. Sie konnte die Schule nicht mehr weitermachen, hat wenig Freunde, an vielen Dingen das Interesse verloren. Nach weiteren Klinikaufenthalten ist Marie mittlerweile 19 und fühlt sich stabil genug, wieder zur Schule zu gehen und sich mit ihrem Leben und der Zukunft auseinanderzusetzen. Während ihres letzten Klinikaufenthalts hat es ihr gut getan, sich mit anderen Betroffenen in der Gruppe auszutauschen.
  • Selbsthilfe bei Halsoperierten und Kanülenträger/-innen
    Kreis Steinfurt/Rheine. Als Walter vor 1,5 Jahren die Diagnose „Kehlkopfkrebs“ bekam, traf es ihn „aus heiterem Himmel“. Er hatte einen Beruf, in dem er als Geschäftsführer viel sprechen musste. In den Operationen wurde ihm der Kehlkopf komplett mitsamt der Weichteile des Halses rechts und links entfernt. Walter musste eine neue Art des Sprechens erlernen. Es gelingt ihm schon recht gut und trotzdem spricht er in Alltagssituationen schüchtern und zurückhaltend. Bevor er versucht, neue Dinge zu probieren, beschränkt er sich, aus Angst, sprechen zu müssen, auf Altbewährtes. Auch fehlt ihm seine alte Spontanität. Durch regelmäßige Aufgaben wie Inhalation, Kanülenwechsel, Übungen usw. bleibt nicht viel Zeit dafür.
  • Selbsthilfe eine Stimme geben - Selbsthilfe im Radio
    Ab dem 24. Januar werden bei Radio RST unter der Überschrift "Selbsthilfe eine Stimme geben" verschiedene Selbsthilfethemen vorgestellt. Gestartet ist die Reihe mit dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt am 24. Januar. Danach stellen sich stellvertretend für viele andere Gruppen im Kreis Steinfurt Selbsthilfegruppen aus den Themenbereichen Depressionen, Schlaganfall, Essstörungen und Krebs vor. Enden wird die Reihe mit Infos rund um das Projekt In-Gang-Setzer - Begleitung von Gruppen in der Startphase. Auch nach der Ausstrahlung kann man die einzelnen Sendungen auf der Homepage von Radio RST nachhören. Ermöglicht wird diese Reihe im Rahmen einer Förderung durch die AOK NordWest im Kreis Steinfurt. http://www.radiorst.de/home/radio-rst/article/selbsthilfe-bekommt-eine-stimme-1.html
  • Neugründung einer Gruppe für Eltern von Kindern mit einer Behinderung
    Ochtrup. Anna kam 2013 zur Welt und ihre Eltern freuten sich sehr über die Geburt ihres ersten Kindes. Im Laufe des ersten Lebensjahres fiel ihnen auf, dass mit Anna etwas anders war: Sie schien viele Dinge langsamer und später zu lernen. Die Ärzte beruhigten die Eltern – das würde sich schon geben und sei ganz normal. Als immer deutlicher wurde, dass Anna sich anders als andere Kinder in ihrem Alter verhielt und entwickelte, wurde der Druck für die Eltern immer höher, doch niemand konnte ihnen so richtig helfen. Erst nach zwei Jahren stand dann doch eine Diagnose fest, die vieles veränderte. Anna hat einen seltenen genetischen Defekt, der in ihrem Fall einher geht mit autistischen Zügen, einer verzögerten Sprachentwicklung, einem geringen Schmerzempfinden, Hyperaktivität und einem niedrigen Muskeltonus.
  • Infoabend zu Selbsthilfe und Demenz
    Westerkappeln. Demenzerkrankungen nehmen mit dem Älterwerden unserer Gesellschaft zu. Doch nicht nur die Betroffenen sondern auch die Angehörigen benötigen Unterstützung im Alltag und im Umgang mit den erkrankten Menschen. Um dieses Thema wird es an dem Gesprächsabend des Förderzentrums Dialog und dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt am 25.1.2018 ab 18.00 Uhr gehen. Zunächst wird es eine Einführung in das Thema „Leben mit Demenz“ geben.
  • Neugründung Selbsthilfegruppe „Angehörige von Depressionserkrankten“
    Steinfurt/Greven. Eine psychische Erkrankung in Form einer Depression schafft innerhalb einer Partnerschaft oder Familie oft belastende Situationen, in denen sich die Angehörigen einer/s Erkrankten häufig alleingelassen fühlen. Auch wenn Depressionen in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen sind , wird das Thema im privaten Umgang häufig noch tabuisiert . Darum verschweigen Angehörige gerne ihr Schicksal und geraten dadurch nicht selten selbst in Isolation und seelische Notlagen.
  • Neue Selbsthilfegruppe für Trauma bzw. PTBS in Emsdetten
    Emsdetten. Menschen mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) fühlen sich oft erschöpft, hilflos, verzweifelt, hoffnungslos, haben Ängste oder auch Depressionen. Ausgelöst durch Schicksalsschläge oder Gewalterfahrungen fangen diese Menschen in Alltagssituationen plötzlich an zu schwitzen, zu zittern, sie bekommen Herzrasen, fühlen sich schwindelig oder haben nachts Alpträume. Da Außenstehende nur schwer nachvollziehen können, wie sich das anfühlt, ziehen sich Betroffene oft zurück, fühlen sich alleine, nicht verstanden und werden einsam.
  • Qualitätsnetzwerk-Spende für Selbsthilfegruppen
    2010 wurde das „Qualitätsnetzwerk Gesundheit e.V.“ gegründet, und zwar als Zusammenschluss von Heil- und Pflegeberufen der Region Steinfurt. Einer von vielen Vereinszwecken war es, als Verhandlungspartner für die Vertreterinnen und Vertreter der Heil- und Pflegeberufe gegenüber anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen und Kostenträgern aufzutreten. Zum Zeitpunkt der Vereinsgründung drohte die Etablierung einer physiotherapeutischen Praxis in Trägerschaft von Ärzten, die schließlich auch zunächst nicht verhindert werden konnte.
  • Notfallausweis beim Parkinson-Forum erhältlich
    Er hat eine Größe von 10,5 mal 7,5 cm, wiegt sechs Gramm und passt somit in jedes gängige Portemonnaie, der Europäische Notfallausweis. Und doch führen nur wenige Menschen in Deutschland einen solchen Ausweis, der in neun Sprachen abgefasst und damit über die Grenzen Europas hinaus eine Unterstützung für Ersthelfer, Rettungsdienst oder Ärzte ist, mit sich. Bei einem medizinischen Vorfall ist auf 12 Seiten sofort erkennbar, ob relevante Vorerkrankungen bestehen, welche Medikamente in welcher Dosierung eingenommen werden oder welche Allergien vorliegen.
  • Stadt im Wandel – Gesunde Städte und Gemeinden von morgen
    Rheine offiziell als neues Mitglied beim Fachsymposium des Gesunde Städte Netzwerks in Hamburg vorgestellt
    Die EWG - Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH übernimmt eine Koordinierungsfunktion für das Gesunde Städte-Netzwerk in Rheine und ist gemeinsam mit dem Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt im Kreis Steinfurt bei der diesjährigen bundesweiten Mitgliederversammlung offiziell begrüßt und vorgestellt worden. Die Stadt Rheine ist Ende des letzten Jahres gemäß Ratsbeschluss Mitglied in dem bundesweiten Netzwerk geworden, das sich als Teil der „Gesunde Städte“- Bewegung der WHO versteht und sich intersektoral mit Gesundheitsthemen im Rahmen der Stadtentwicklung beschäftigt.
  • Ein Wohnzimmer im Spital
    Selbsthilfe erlebbar machen. Das ist das Ziel der Jubiläumsaktion des Netzwerkes Selbsthilfe und Ehrenamt. Seit 1997 ist dieses die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Steinfurt in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Am Sonntag, 9. Juli, bringt das Netzwerk Selbsthilfe hautnah ins Foyer des Mathias-Spitals in Rheine. Mit einem Wohnzimmer. „Chatroom“ nennt sich das besondere Jubiläumskonzept. Kernstück: Ein bedruckter Pavillon, der eben aussieht wie ein Wohnzimmer. Mit gemütlichen Sitzgelegenheiten, Erfrischungen. Mit spannenden Themen - und mit Zeit. Zeit, Selbsthilfe zu erleben. Wohnzimmer-Feeling statt Stuhlkreis. Weitgehend anonym, spontan, so lange oder so kurz man eben möchte. Nur reinschnuppern oder mitreden, alles ist möglich.
  • Selbsthilfe in Gebärdensprache
    Was passiert in einer Selbsthilfegruppe? Und was für Informationen bekomme ich in der Selbsthilfe-Kontaktstelle? Darüber klären zwei Video-Clips in Deutscher Gebärdensprache (DGS) auf, die die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bochum in Auftrag gegeben hat. Die Videos finden Sie hier auf unserer Homepage.
  • „Zeitgemäß und niedrigschwellig“
    Bundesverband der Angehörigen startet SeeleFon für Flüchtlinge
    Der Startschuss ist gefallen. Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) e.V. ist mit seinem „SeeleFon“ für Flüchtlinge am Netz. „Wir sind froh, dass es nun so weit ist“, sagt die BApK-Vorsitzende Gudrun Schliebener. Gemeinsam mit dem BKK-Dachverband bietet der BApK das niedrigschwellige und zeitgemäße Beratungstelefon an, mit dem sich Menschen mit Fluchterfahrungen und anderem Migrationshintergrund Hilfe holen können, wenn sie ihre seelische Balance verloren haben.
  • Besuch vom Kreis Steinfurt
    Als neuer Schirmherr für das Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt besuchte Landrat Dr. Klaus Effing gemeinsam mit dem Sozialdezernenten Tilmann Fuchs unsere Einrichtung. Im Gespräch wurde deutlich, dass der Kreis Steinfurt die Arbeit der vielen Selbsthilfegruppen vor Ort sehr schätzt und auch weiterhin unterstützen wird. Neben der Förderung von Selbsthilfegruppen durch den Kreis Steinfurt ging es im Gespräch auch um die Partizipation in Gremien und Arbeitsgruppen und um unser 20-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr.
  • Aufgabe ehrenamtlicher InGangSetzer vorgestellt
    Auf dem BKK Selbsthilfetag auf der REHA Care Ende September in Düsseldorf stellte Gerlinde Sandkötter (im Bild ganz links) ihre Aufgabe als ehrenamtliche InGangSetzerin beim Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt vor. Vor den rund 150 TeilnehmerInnen aus Landes- und Bundesverbänden der Selbsthilfe sowie anderem Fachpublikum erläuterte sie anschaulich die Methodik der “In- Gang-Setzer“ aus ihrer Praxissicht.
  • Neue Internetseite der NAKOS zu Autonomie und Selbstbestimmung in der Selbsthilfe
    „Wir würden gerne einen Flyer entwickeln, um neue Mitglieder zu gewinnen. Dafür fehlt uns aber das Geld. Ein Unternehmen hat uns angeboten, den Flyer zu sponsern. Wenn dann aber deren Logo darauf wäre, würde dann nicht jeder denken, dass wir denen nach dem Mund reden?“ Seit Jahren ist ein angemessener Umgang mit Wirtschaftsunternehmen ein wichtiges Thema in der Selbsthilfe. Welche Probleme können mit der finanziellen und inhaltlichen Zusammenarbeit mit Unternehmen einhergehen? Wie können Selbsthilfegruppen ihre Ziele und Interessen wahren? Wie können sie Beeinflussungsversuche erkennen und sicherstellen, sich nicht vereinnahmen zu lassen?
  • „Lass mal drüber reden!“ – Ein Poetry Slam rund um die Selbsthilfe
    Hast du es auch satt, deine Probleme mit dir selbst auszumachen? Dann such dir andere, denen es genauso geht! Komm zum Poetry Slam am 13.01.16 ab 19:00 Uhr im Café Vintage, Bahnhofstraße 2-8 in Emsdetten (barrierefrei zugänglich). Moderiert und unterstützt wird der Slam durch Jens Kotalla. Eingeladen sind alle Aktiven aus der Selbsthilfe und neugierige Interessierte, den Texten rund um Selbsthilfethemen zu lauschen und (darüber) miteinander ins Gespräch zu kommen.

 



 
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